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Über Mich

Jonas Wahl

Menschen jeden Geschlechts,

jeder sexuellen und romantischen Orientierung und mit allen erotischen Vorlieben oder Beziehungswünschen sind willkommen.

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Das zeichnet Meine Arbeit aus

systemisch & körperorientiert

Erfahrungen mit queeren Lebensrealitäten

sexualtherapeutischer Schwerpunkt

fachlich fundiert und gleichzeitig persönlich und undogmatisch

offen für unterschiedliche Beziehungsformen

Arbeit mit Einzelpersonen, Paaren und Polykülen

Moin, ich bin Jonas

Systemischer Sexual- und Paartherapeut, Supervisor und freier Dozent am Institut für Sexualpädagogik.

Wenn du zu mir kommst, musst du nicht schon wissen, was genau los ist. Vielleicht gibt es etwas, das dich beschäftigt, vielleicht dreht ihr euch als Paar immer wieder um dieselben Themen oder du möchtest deine Sexualität besser verstehen. Ich sehe meine Aufgabe darin, gemeinsam mit dir genauer hinzuschauen, neugierig zu bleiben und herauszufinden, was für dich oder euch hilfreich sein könnte.

Gemeinsam schauen wir auf Zusammenhänge, Muster und Möglichkeiten.

Ich arbeite unter anderem mit Fragen, die neue Perspektiven eröffnen und richte den Blick auf vorhandene Ressourcen. Humor gehört für mich genauso zu einer guten Beratung wie Ernsthaftigkeit. Veränderung muss nicht immer schwer sein.

 

Aus meiner Weiterbildung in Sexocorporel ergänze ich meine Arbeit um körperorientierte Methoden. Denn Sexualität findet nicht nur im Kopf statt. Körper, Gefühle, Gedanken, Erfahrungen und Beziehungen beeinflussen sich gegenseitig. Dieser ganzheitliche Blick ist für mich ein wichtiger Teil meiner Arbeit.

Wie ich arbeite

Sexualität bedeutet für mich auch Freiheit

Als queerer Mann habe ich auch eine persönliche Perspektive auf Fragen von sexueller Orientierung und Identität. Gleichzeitig ist mir wichtig, meine persönlichen Erfahrungen nicht auf andere Menschen zu übertragen.

Sexualität ist für mich mehr als eine Frage von Identität. Sie kann mit Nähe, Lust, Intimität, Körperlichkeit, Beziehung und Selbstbestimmung zu tun haben – und für mich ganz wesentlich auch mit Freiheit.

Freiheit bedeutet, dass wir herausfinden können, was sich für dich stimmig anfühlt und wie du Sexualität und Beziehungen so gestalten kannst, dass sie zu dir passen.

Ich bin ganz fasziniert vom Surfen - statt Profisurfer bin ich wohl eher Anfänger. Ich mag es, etwas Neues auszuprobieren, nicht sofort alles zu können und mich langsam an etwas heranzutasten. Vielleicht ist genau das auch eine gute Beschreibung für Veränderungsprozesse: Manchmal wissen wir noch nicht, wie es geht. Wir probieren aus, machen Fehler, verändern die Richtung und lernen dabei etwas über uns selbst.

Außerdem spiele ich gerne Brettspiele. Ich mag Situationen, in denen unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Ideen zusammenkommen, Strategien entwickeln, ihre Perspektive verändern – und manchmal einfach gemeinsam Spaß haben.

Ein bisschen mehr

Was ich mitbringe

Mein beruflicher Weg war schon immer eng mit Beratung, Sexualität und Sozialer Arbeit verbunden. Ich habe unter anderem mit Male*-Escorts gearbeitet, sexualpädagogische Angebote für Schulklassen verschiedener Altersstufen durchgeführt und in einem Jugendtreff für queere Jugendliche gearbeitet.

Heute arbeite ich u.a. auch sexualtherapeutisch mit jungen und erwachsenen Menschen, die sexuell grenzverletzend geworden sind.

Darüber hinaus begleite ich Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, bilde Studierende aus sexualwissenschaftlichen Studiengängen weiter und gebe Fachberatungen, Fortbildungen und Supervision.

Ich glaube daran, dass Veränderung möglich wird, wenn wir gemeinsam genauer hinschauen: auf das, was gerade ist, auf das, was vielleicht fehlt, auf das, was schon funktioniert – und auf das, was bisher noch nicht ausprobiert wurde.

Manchmal geht es darum, etwas neu zu entdecken. Manchmal darum, etwas wiederzuentdecken, das schon einmal da war.

Veränderung beginnt manchmal mit Neugier

Was mich an meiner Arbeit fasziniert

Mich fasziniert an Sexualität, wie viel von uns darin sichtbar werden kann: Wie wir Nähe zulassen. Wie wir mit unserem Körper umgehen. Was wir uns wünschen und was wir uns nicht erlauben. Wie wir uns selbst sehen und wie wir von anderen gesehen werden wollen. Welche Erfahrungen wir mitbringen und welche Vorstellungen davon, wie Sexualität oder Beziehung „sein sollte“.

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Dabei gibt es für mich nicht die eine richtige Art, Sexualität zu leben. Menschen sind unterschiedlich – und genau diese Unterschiedlichkeit finde ich spannend.

Ich mag es, wenn aus einem zunächst schwierigen Thema im Laufe eines Gesprächs etwas entsteht, das mehr Klarheit schafft. Wenn Menschen sich selbst ein Stück besser verstehen, neue Möglichkeiten entdecken oder sich erlauben, Dinge anders zu betrachten.

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Vielleicht ist es genau diese Verbindung, die mich an meiner Arbeit so fasziniert: Sexualität kann ein Ort von Verletzlichkeit sein – aber genauso ein Ort von Freiheit, Neugier, Lebendigkeit und Selbstbestimmung.

Menschen dabei zu begleiten, ihren eigenen Umgang damit zu finden, empfinde ich als eine sehr besondere Aufgabe.

Meine Qualifikationen

Sozialarbeiter/ Sozialpädagoge (M.A.)

Studium der Sozialen Arbeit (B.A.) an der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit Dresden; Studium der Forensischen Sozialen Arbeit (Master of Arts) an der SRH Hochschule Heidelberg

Systemischer Sexual-therapeut (DGfS)

Systemischer Sexualtherapeut (DGfS) unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrich Clement und Dörte van Benthem Favre am isi Berlin

Sexocorporel i.A.

im Basislehrgang (1. Stufe) Sexocorporel unter der Leitung von Karoline Bischof am Zürcher Institut für klinische Sexologie & Sexualtherapie

Sexualpädagoge (gsp)

Sexualpädagoge zertifiziert auch das ISP und freier Dozent am Institut für Sexualpädagogik.

Systemischer Paartherapeut (IGST)

Systemischer Paartherapeut (IGST) unter der Leitung von Nele Sehrt am igst in Heidelberg

Systemischer Berater und Therapeut (DGSF)

Systemischer Therapeut am HISW Hamburg

Systemischer Supervisor i.A.

Systemischer Supervisor , Coach und Organiationsentwickler am ifs in Essen in Ausbildung

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